Ananas einmal ganz raffiniert: natürlich nicht aus einer schnöden Dose, sondern frisch und dann mit Sous-vide perfekt auf den Punkt gebracht. Dazu griechischer Joghurt.
Vorkochen 2.0 = Meal Prep
Im folgenden Artikel erfahren Sie,

Was ist Vorkochen?
Das Prinzip des Vorkochens ist seit langem bekannt. Unsere Mütter und Großmütter haben schon immer das gekocht, was an Lebensmitteln gerade frisch verfügbar war – ob nun aus Ernte, Fang oder Schlachtung. Das Ganze dann gerne in größeren Mengen und mit verschiedenen Verfahren, um die Lebensmittel länger haltbar zu machen.
Mit der industriellen Lebensmittelproduktion ist das Vorkochen dann etwas in Vergessenheit geraten; denn warum sich noch abmühen, wenn man eh jeden Tag im Supermarkt einkaufen gehen kann?
Heutzutage erleben wir eine Rückbesinnung auf regionale und saisonale Lebensmittel. Die Menschen wollen sich wieder natürlicher und ursprünglicher ernähren. Auch der weit verbreitete Fitnesstrend setzt auf Unterstützung durch eine bewusste Ernährung: hier wird dann gerne auf neudeutsch von “Meal Prep” gesprochen. Das ist die Abkürzung für “meal preparation”, also Essensvorbereitung und damit genau dasselbe wie Vorkochen.

Welche Vorteile bringt Ihnen das Vorkochen?
Kurz gesagt: Vorkochen ist gesund und spart Zeit und Geld.
Viele Menschen haben unter der Woche nur die Wahl zwischen Pest und Cholera – nämlich zwischen Kantinenessen und diversen Fast Food-Angeboten. Dass das weder gesund noch kostengünstig ist, liegt auf der Hand.
Wer beim Vorkochen die Gerichte im voraus plant, kann die Zutaten ganz bewusst einkaufen und für mehrere Gerichte bzw. Variationen verwenden. Auch das schont den Geldbeutel, denn wer jedesmal spontan für nur einmal kochen einkauft, muss oft übrig Gebliebenes wegwerfen, weil es leider in der Zwischenzeit verdorben ist.
Vorgekochtes eignet sich natürlich nicht nur zum eigenen Verzehr: wenn Sie zur Essenszeit mal nicht zuhause sein sollten, können Sie so auch Ihre Kinder oder Ihre bessere Hälfte verköstigen.

Meal Prep – so geht’s
Manch einem graut vor zu viel Planung, aber es ist einfacher, als Sie denken.
Planung
Welche Rezepte geeignet sind, hängt davon ab, wo das Essen letztendlich konsumiert wird. Gibt es dort eine Mikrowelle oder gar einen Herd, sind Ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Sehr beliebt sind Suppen, Aufläufe, Tellergerichte wie z.B. Gulasch oder Chili con Carne und Reisgerichte. Wenn Sie Ihr Essen nicht aufwärmen können, greifen Sie auf Gerichte zurück, die auch kalt schmecken wie z.B. Blatt-, Nudel- und Couscous-Salate.
Einkauf
Wenn die Planung steht, bitte nicht vergessen, einen Einkaufszettel zu schreiben. Das hilft dabei, nichts zu vergessen und die berüchtigten Spontankäufe einzudämmen. Idealerweise greifen Sie beim Einkauf auf Supermärkte oder besser noch Märkte zurück, wo man Obst, Gemüse und Fleisch individuell abgewogen oder abgezählt bekommt und nicht in Großpackungen, wo dann wieder die Hälfte im Müll landet!
Kochen
Am effizientesten ist es, wenn Sie mehrere Gerichte – idealerweise gleich für eine ganze Woche – vorkochen. Hier bietet sich das Wochenende an, wenn das Kochen ganz entspannt und ohne Zeitdruck von der Hand geht. Dann sind Sie für eine ganze Woche versorgt und, was noch besser ist, Sie müssen die Küche so auch nur einmal putzen!
Aufbewahren
Viele verwenden für die Aufbewahrung ihrer vorgekochten Gerichte Aufbewahrungsgefäße aus Glas oder Kunststoff oder auch sogenannte Meal Prep Container mit mehreren Fächern. Je nach Gericht halten sich diese 1-4 Tage im Kühlschrank.
Wenn Sie auf auf Nummer sicher gehen wollen und sich etwas mehr Flexibilität beim Essen wünschen, frieren Sie Ihr Vorgekochtes ein. Wir empfehlen dabei die Verwendung von Vakuumbeuteln, denn das erhöht die Haltbarkeit noch einmal deutlich und verhindert zuverlässig Gefrierbrand.

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